Das Projekt

Unsere Ortsnamen stammen von den Kelten!

Der Kessel von Gundestrup

Der Kessel von Gundestrup (Ausschnitt)

Ausgangspunkt waren die wenigen Ortsnamen, die bisher schon als keltisch anerkannt waren, wie zum Beispiel: Wien, Winterthur und Zürich.

Sie wurden einzig und allein deshalb als keltisch erkannt, weil ihre latinisierten Namen von den Römern überliefert wurden: Vindobona, Vitodurum, Turicum.

Aber: auch die von den Römern zufällig nicht überlieferten Namen können keltischen Ursprungs sein!

Um einen Namen zu analysieren wurde zuerst angenommen er sei keltisch.

Dann wird er genau angeschaut:

  • aus welchen Elementen besteht er?
  • Können diese Elemente übersetzt werden?
  • Ist die althergebrachte oder die keltische Deutung plausibler?

Und tatsächlich stellte sich heraus: Zahlreiche Ortsnamen in Europa sind in Wirklichkeit keltischen Ursprungs, und wurden bisher völlig falsch gedeutet.

Nach über tausend Jahren konnte erstmals die wahre Bedeutung der Namen von Rhein und Mosel und von Städten wie Berlin und Paris enträtselt werden.

Auf dieser Seite mache ich einige Deutungen publik, aber Ziel ist es, die ganzen bahnbrechenden Ergebnisse in Buchform zu veröffentlichen. Bisher wurden

  • über 250 Ortsnamen-Elemente erkannt und übersetzt.
  • über 2000 Ortsnamen aus ganz Europa neu gedeutet.

Aus diesen neuen Deutungen ergeben sich zahlreiche sehr wertvolle neue Erkenntnisse.

  • Das Siedlungsgebiet der Kelten war wesentlich grösser als bisher angenommen.
  • Durch die Übersetzung der Ortsnamen kann viel über die Siedlungsstruktur ausgesagt werden.
  • Die Ortsnamen zeigen, warum die Kelten einen Ort bevorzugten, teils auch was sie dort machten. (Viehwirtschaft, Bergbau, Transport)

Mit "Kelten" sind hier allgemein die keltisch-Sprecher gemeint.

Dieses Buch mit dem (vorläufigen) Titel "Die keltischen Wurzeln unserer Ortsnamen", nähert sich nun der Vollendung.

Daniel Paris